Institut für Frische- und
Lebensmittel-Logistik
FriLLog
Zuverlässigkeit
Rückverfolgbarkeit

Qualitäts-Zustands-Verfolgung und Rückverfolgbarkeit - das ganzheitliche Konzept der EG-Lebensmittel-Verordnungen -

Einleitung Derzeitige Situation unterliegt leicht den üblichen Fehlern, wenn überlegt wird, wie man einen Gesetzesverstoß vermeidet. Ohne Anwendungserfahrung wird aus rein juristischer Sicht argumentiert und dabei sequentiell gedacht. Die Praxis handelt aber ganzheitlich und vernetzt, weil sie produkt- und prozessorientiert handelt, zumindest sollte man das von ihr erwarten können. Dieser Zusammenhang wird normalerweise erst deutlich, wenn sich Gerichte mit dem Verhalten und dem Verhaltensergebnis der Prozessbeteiligten auseinandersetzen. Da gerichtliche Auseinandersetzungen im Lebensmittelbereich bereits im Vorfeld durch das Ereignis öffentlich werden, kann das dem oder den Prozessbeteiligten enorm wirtschaftlich schaden. Um dem vorzubeugen, wird in diesem Beitrag den Zusammenhängen nachgegangen, die auch und insbesondere auf den rückzuverfolgenden Qualitäts-Zustand des Lebensmittels hinweisen.

Der vorliegende Artikel zeigt eindeutige Hinweise, dass nicht nur die rein informations-logistische Rückverfolgbarkeit seitens der EU-Kommission gemeint war, sondern auch (!) die Rückverfolgbarkeit des Lebensmittel-Qualitäts-Zustandes vom Verbraucher bis zur Erzeugung, also vom Teller des Verbrauchers zurück bis zum Acker. Dieser Ansatz soll die gründliche Diskussion unter den Beteiligten der gesamten Lebensmittel-Prozesskette anstoßen. Auf diese Weise wird das Feld nicht den Juristen überlassen, sondern der so gewollte ganzheitliche Ansatz soll zum vorbeugen-den Verhalten, damit zur präventiven Schadensbegrenzung und somit zur wirtschaftlichen Risiko-minderung beitragen. Und letztlich nutzt es auch dem Verbraucher, weil das dem Prinzip der Lebensmittelsicherheit entspricht.

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